Gottesdienst (Weltgebetstag (Pfarrerin Wilberg und Team))

Freitag, 6. März 2020, 17:00 - 18:00
Zionskirche, Dahlhauser Straße 161, 45279 Essen

Der Weltgebetstag führt uns in diesem Jahr einmal wieder nach Afrika, genauer: Nach Simbabwe. Erst seit 1980 ist Simbabwe unabhängig. Auf dem ersten Präsidenten, Robert Mugabe, ruhten
große Hoffnungen, doch er etablierte ein autoritäres, repressives Herrschaftssystem, das das Land in eine Wirtschaftskrise geführt hat. Erst 2017 erreichte die Wirtschaft einen neuen Tiefpunkt. 90 % der Menschen sind ohne feste Arbeit, gleichzeitig wird dort der teuerste Sprit weltweit verkauft. Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dennoch dominieren – vor allem auf dem Land – noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und vielfältige Diskriminierungen.
Das Weltgebetstagsteam musste Teile der Texte der Gottesdienstordnung der Regierung vorlegen.
„Steh auf und geh!“ rufen die Frauen aus Simbabwe uns zu und sie sagen es vor allem sich selbst, denn überleben können sie unter so schwierigen Lebensbedingungen nur, weil sie aus einem tiefen Gottvertrauen heraus leben. Weil sie ihre Situation annehmen und aus ihrem Glauben heraus die Kraft finden, sie in kleinen Schritten zu verbessern.
Lasst uns mit der weltweiten Gebetskette des Weltgebetstags den Frauen in Simbabwe eine Stimme geben und uns mit ihnen auf den Weg machen.
Es findet ein zentraler ökumenischer Gottesdienst für ganz Freisenbruch, Horst und Eiberg statt. Ab 15.30 Uhr wird zum Kaffeetrinken eingeladen. Ein Bus bringt die Teilnehmenden von Freisenbruch
und aus dem Bergmannsfeld zur Zionskirche nach Horst. Er fährt um 15.00 Uhr an der Haltestelle Märkische Straße (direkt am Heliand‐Zentrum)und um 15.10 Uhr an der Haltestelle Albert‐
Schweitzer‐Straße los. Die Rückfahrt erfolgt um 18.20 Uhr ab Haltestelle Breloher Steig.