„Singt Halleluja!“

Sonntag, 17. Dezember 2017, 16:00
Zionskirche, Dahlhauser Straße 161, 45279 Essen

Das Weihnachtskonzert in der Zionskirche – Neue Mitbürger herzlich willkommen

Viele Jahre schon stimmen die vereinigten Männerchöre „Lisa Abuljak“ auf das Weihnachtsfest in Horst ein. Doch dieses Mal ist vieles anders. Am Sonntag, dem 17.12.2017 (3. Advent), beginnt um 16.00 Uhr das große Gemeinschaftskonzert unter dem Titel „Singt Halleluja“. Veranstalter ist erstmals der Essener Männerchor Post Sanssouci, der unter Mitwirkung des Evangelischen Männerchors Katernberg und mit dem Frauenchor Bella Musica gemischt die lange Tradition der vorweihnachtlichen Konzerte in der Zionskirche fortführt. Und alle sind herzlich eingeladen. Ganz besonders freuen sich die Mitwirkenden auf viele neue Mitbürger, die Essen in letzter Zeit unter schwierigen Bedingungen erreicht haben. Sie alle, auch die Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre, erhalten freien Eintritt.
Unter der bewährten musikalischen Gesamtleitung von Lisa Abuljak wird es festlich, aber auch nachdenklich. Der Choral nach Opus 39 von Peter Tschaikowski liefert die Überschrift. „Alle Völker wollen Frieden“ trifft den Nerv der Zeit und „Manchmal denk ich: Es gibt keine Weihnacht für mich“ bewegt und geht zu Herzen. Wer liefert die authentische Interpretation von „Rudolph, das kleine Rentier“? Natürlich: Der Kinderchor Hokus Pokus unter der Leitung von Natalja Keller. Die unverzichtbaren Klassiker wie die beschwingte Melodienfolge „Swinging Christmas“ werden nicht vergessen. Mit Mascagnis „Ave Maria“ aus Cavalleria Rusticana gibt die Sopranistin Isabelle Razawi Kostproben ihres Könnens. Dorothea Menges begleitet an der Orgel und André Parfenov am Flügel darf hier nicht fehlen.
Kartenpreis: 12,- €; Flüchtlinge sowie Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren: Eintritt frei. Informationen bei Reiner Angenendt, Tel. 71 70 65 und allen Sängern sowie unter www.emc-post-sanssouci.de.

Hoffnung

„Hoffnung“ haben wir diese Ausgabe betitelt und hierbei nicht nur an Weihnachten gedacht, sondern auch an die weitere Arbeit in unserer Gemeinde. Ein positiv besetzter Begriff, wie wir zunächst fanden; dennoch sind die Artikel zu diesem Thema recht nachdenklich und machen deutlich, dass man ja eigentlich aus einer schwierigen oder unangenehmen Lage heraus hofft – gerade ist das Leben also nicht so schön und es geht einem nicht gut. Dennoch blickt man zuversichtlich und auf Gott vertrauend in die Zukunft. Danke für die vielen Zuschriften!
Am 1. Advent, also am 3.12., beginnt ein neues Kirchenjahr, das auch für uns einige Änderungen bringt: Die Gottesdienstzeiten ändern sich wieder turnusmäßig (bitte beachten Sie die Uhrzeiten im Gottesdienstplan) und der Kirchenbus wird eingestellt. Lesen Sie hierzu „Aus dem Presbyterium“ auf Seite 12.
Weihnachten und das Jahresende rücken näher und man schaut auf das vergangene Jahr zurück. Vielleicht sind deshalb diesmal so viele Rückblicke in Wort und Bild bei uns eingegangen? Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern.
Wir wünschen Ihnen eine gute, friedliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr 2018!

Die aktuelle Ausgabe können Sie sich wie immer durch Klick auf das Titelbild herunterladen.

Gandhi für den Hausgebrauch … und schlagfertig wie Jesus

Samstag, 13. Januar 2018, 11:00 - 17:30
Heliand-Zentrum, Bochumer Landstr. 270, 45279 Essen

Workshop für Frauen und Männer

Konflikte gehören zum Leben: in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder im Supermarkt. Handeln mit Gandhi und Jesus als Vorbildern entwaffnet das Gegenüber und eröffnet ein Feld für konstruktive Kommunikation. Wohlwollend-gerechtes, d.h. gütekräftiges Streiten ist besser als Mundhalten oder Draufhauen. Streitkunst à la Gandhi und Jesus hat es in sich. „…die andere Wange hinhalten“ heißt nicht: ich bin ein Masochist, sondern: ich behalte meine Würde und werde gewaltfrei offensiv.

Der Workshop bietet Theorie und Praxis für eine positive Streitkunst:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde Böses mit Gutem.“ Paulus, Römer 12,21

Alltagskonflikte von Teilnehmenden können exemplarisch im Rollenspiel gelöst werden. So wachsen innere Stärke und Schlagfertigkeit.

Leitung: Dr. Martin Arnold, Friedensforscher und Brigitte Venker, Klinische Psychologin

Anmeldung bei Brigitte Venker bis zum 5.1.2018 unter b-venker@web.de oder Tel. 0201-444112,

entgeltfrei – Spendenkörbchen, Bitte etwas für das Mittagsbuffet mitbringen!

Chorprojekt „Lieder zu Weihnachten“

Montag, 18. Dezember 2017, 20:15 - 21:45
Zionskirche, Dahlhauser Straße 161, 45279 Essen
Die Termine dieser Veranstaltung bauen aufeinander auf. Seit dem 20.11.2017 haben bereits vier Termine stattgefunden; ein weiterer Termin folgt.
Wir empfehlen, mit dem Organisator Kontakt aufzunehmen, wenn Sie neu hinzustoßen möchten.

Ab dem 20. November sind Chorsängerinnen und Chorsänger herzlich eingeladen Chorlieder zu Weihnachten zu üben und im Gottesdienst am 24.12. um 17.30 Uhr in der Zionskirche mit zu singen. Die Proben finden bis Weihnachten an jedem Montag Abend jeweils um 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr im Saal der Zionskirche statt.

Pfarrerin Alice Lorber stellt sich vor

Portrait von Pfarrerin Alice Lorber
Pfarrerin Alice Lorber

Du stellst meine Füße auf weiten Raum…

betet ein Mensch in Psalm 31. So empfinde ich auch meinen Auftrag als Pfarrerin. Denn in dem weiten Raum, den Gott uns zur Verfügung stellt, dürfen wir vieles entdecken. Mein Name ist Alice Lorber, und ich bin seit dem 1. Oktober 2017 beauftragt, bis Ostern 2018 Ihr Pfarrteam in der Gemeinde Freisenbruch-Horst-Eiberg im Rahmen einer 75%-Stelle zu unterstützen.

Als Pfarrerin ist mir wichtig, dass die Worte der Bibel in unserem Alltag ihren Raum haben und lebendig bleiben. Vielleicht eröffnen sie dem einen oder der anderen von uns weiten Raum in vermeintlicher Enge? Daran erinnern mich immer wieder die Worte aus Psalm 31 Vers 9: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum…“

Diesen weiten Raum möchte ich gern erkunden und Ihnen Lust dazu machen mitzugehen, aus einer anderen Perspektive auf Alltägliches, Gewohntes zu schauen. Als Handwerkszeug hierfür bringe ich eine Fortbildung im „Bibliolog“ und im „Bibeltheater“ mit, die ich am Pastoralkolleg Ratzeburg abgeschlossen habe. Macht Sie das neugierig? Dann freue ich mich darauf manches mit Ihnen auszuprobieren und zu erfahren, wie unterschiedlich ein Text auf uns wirken kann…

Weiten Raum durfte ich übrigens auch auf meinem persönlichen Lebensweg immer wieder erkunden – so führte mich mein Weg über eine Ausbildung zur Bankkauffrau und die Tätigkeit im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank schließlich zum Theologiestudium. Nach dem Vikariat in Wuppertal habe ich meinen Dienst als Pfarrerin zur Anstellung in Neumünster (Evangelische Kirche in Norddeutschland) und in den Essener Gemeinden Bredeney, Haarzopf und Margarethenhöhe versehen.

In meiner Freizeit erkunde ich gern den „weiten Raum“, indem ich mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs bin. Am liebsten fahre ich gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern Felix (4) und Ruth (3). Vielleicht kennen Sie ja auch ein schönes Ausflugsziel, das Sie uns empfehlen können? Über Tipps und Anregungen freuen wir uns sehr!

Ich bin sehr gespannt auf die vor uns liegende gemeinsame Zeit und freue mich darauf Sie und Ihre Gemeinde kennen zu lernen und Ihnen in Gottesdiensten, Teams und bei verschiedenen anderen Gelegenheiten zu begegnen.

Möge uns Gottes Geist umwehen. Damit wir bei unseren Begegnungen gemeinsam den weiten Raum erkunden, auf den Gott unsere Füße stellt.

Erntedank beim Kunterbunten Nachmittag

Es ist schon Tradition, dass die Kinder der „KUBUNA“-Gruppe am Montag nach dem Erntedankfest ebenfalls ein kleines Dank-Fest feiern.
Durch den Brückentag etwas verspätet war es dann am letzten Montag endlich soweit. Lieder vom Teilen wurden gesungen und eine Erntedank-Geschichte vorgelesen.

Und dann ging es zum praktischen Teil. Emsig wurde Obst geschält und geschnitten und es entstand ein köstlicher Obstsalat.
Mit Genuss wurde dieser dann in großer, gemütlicher Runde geteilt und verputzt.
Mit dem Birnbaumlied ging ein fröhlicher, vitaminreicher Nachmittag zu Ende und einige Kinder nahmen sich vor, zu Hause für die Familie auch einen Obstsalat zuzubereiten. Sie wissen ja jetzt, wie es geht.

(Fotos: Katharina Prinz)

Abschied

Titelbild Oktober/November 2017„Reformation“ sollte das Thema dieses Mal lauten und danach fragen, wie sich unsere Kirche entwickelt hat und wie sie sich weiterentwickeln muss, um in unserer Zeit und Gesellschaft weiterhin einen festen Platz zu haben. Der plötzliche Tod von Martin Breetzke-Stahlhut hat jedoch alle diese Überlegungen in den Hintergrund gerückt und so erinnern wir uns in dieser Ausgabe an ihn. So unterschiedlich die Erinnerungen an Martin sein mögen, ein Begriff kommt doch immer wieder vor: „Auf Augenhöhe“. Wie sehr sein Engagement und seine besondere Art des Umgangs mit seinen Mitmenschen uns allen fehlen wird, wird aus den Beiträgen auf den Seiten 2 und 3 deutlich.

Die Auswirkungen des Verlustes sind überall spürbar, im Großen wie im Kleinen. Die derzeitigen Überlegungen des Presbyteriums, auch Fragen der Vertretung und Nachfolge betreffend, finden Sie auf Seite 8.

Aber auch in der brücke ändert sich etwas: Zumindest bis zu einer Neuaufteilung der Seelsorgebereiche sind die Geburtstage nur noch nach Datum sortiert. Lassen Sie uns gerne wissen, ob dies für Sie übersichtlicher ist oder ob diese Darstellung für Sie Nachteile bringt! Besonders hinweisen möchte ich auf die Gemeindeversammlung am 19.11. (siehe Seite 7). Hier erhalten Sie nicht nur zeitnah Informationen über die neuesten Entwicklungen, sondern können auch selbst Fragen stellen, auf Probleme hinweisen und Lösungsmöglichkeiten mitentwickeln. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen!

Die aktuelle Ausgabe können Sie sich wie immer durch Klick auf das Titelbild herunterladen.

Nachruf auf Martin Breetzke-Stahlhut

Kerzentisch mit Bild von Martin Breetzke-Stahlhut
Viele Trauergäste zündeten nach dem Gottesdienst Kerzen zum Gedenken an Martin Breetzke-Stahlhut an

Einen Nachruf zu schreiben für Martin ist als Kollege traurig und schwer. Plötzlich ist er nicht mehr in unserer Mitte und wir alle können es kaum fassen. Wir sind mit Gedanken bei ihm, bei seiner Frau und den Kindern und es schnürt uns den Hals zu, weil die Worte eigentlich nicht raus wollen aber den Umweg über die Tastatur finden müssen. Es ist alles so unverhofft und plötzlich geschehen. Und wir würden ihm gerne noch Vieles „nachrufen“ und das gilt wohl für uns alle in der Gemeinde und als Weggefährten.
Einen Nachruf für Martin zu schreiben ist darüber hinaus aber auch deshalb nicht einfach, weil mir sehr präsent ist, welche Einstellung er selber zu Nachrufen hatte, die seiner Meinung nach zu überladen oder zu schwülstig waren. Viele von uns haben seinen leicht kritischen Gesichtsausdruck vor Augen bei sehr förmlichen und langwierigen Veranstaltungen und irgendwie habe ich ihn gerade im Ohr. Lieber kurz und aufrichtig! Kurz und aufrichtig, ja: Er fehlt an allen Ecken und Kanten in unserer Gemeinde und sein Tod hat eine große Lücke gerissen.

Er hat viel Zeit und Energie in all den Jahren in unsere Gemeinde eingebracht. Er hat die vielen Veränderungen in den knapp 30 Jahren in der Gemeinde mitgestaltet und begleitet. Viele Male war er Presbyteriumsvorsitzender und in Gremien vertreten.
Es gibt nicht mehr so viele, die in diesen Zeiten auch in den Problembereichen einer Gesellschaft nahe bei den Menschen sind. Martin war so einer. Er hat viel möglich gemacht, manche angehenden Pfarrer geprägt und Spuren hinterlassen. Ein für ihn wichtiges theologisches Ideal für seine Vorstellung von Gemeinde hat er mir einmal in Anbindung mit dem Konzept des Theologen Ernst Langes erläutert. Ernst Lange war es wichtig, dass die Kirche sich einlässt, auf das Leben und die Wirklichkeit der modernen Welt, um der Glaubwürdigkeit Gottes Willen. Diesen Geist konnte ich auch bei Martin im alten Bonhoefferhaus und auch jetzt im Kirchenladen spüren. Das war ihm wichtig – Gemeinde bei den Menschen zu leben und auf gleicher Augenhöhe. Wer mitmachen wollte, konnte das mit seinen Gaben und Fähigkeiten. Eine Mischung aus Diskussionsforum, sozialem Engagement und bisweilen offenen Angeboten – eben ein bisschen so wie der allererste Kirchenladen von Ernst Lange in Berlin-Spandau in den 60èr Jahren. Ein Symbol dafür war ihm vielleicht auch das schlichte Holzkreuz, das aus schwarzen und im tiefen Moor gefundenen Hölzern gestaltet wurde und auch heute noch im Kirchenladen hängt. Manchmal hat er davon erzählt, wie er darangekommen ist.
Auch in den Tiefen des Lebens da zu sein, das konnte er. Als Kollege beeindruckte es mich immer, wie angenommen viele Menschen sich bei ihm fühlten und wie er oft auch versucht hat mal 5 gerade sein zu lassen, sei es dienstlich, theologisch und vor allem menschlich. Viele junge Menschen haben diese Wertschätzung im Unterricht und bei den beliebten Konfifreizeiten nach Schloss Dankern erlebt, im von ihm so geschätzten Kindergottesdienst, andere bei Taufen, Hochzeiten und Beisetzungen, bei Besuchen und in Sitzungen.

Er hat durch seine vielen Jahre hier Menschen und Familien schon oft ihr Leben lang begleitet und war für viele oft eben „der Martin“. Ein großer gewachsener Schatz an Beziehungen war er in der Gemeinde. Eine wichtige Konstante. Ein pfarramtliches „Herr Pfarrer Breetzke-Stahlhut“ war selten zu hören. „Ach, der Nette“, „der Freundliche“, und auch „der Lustige“ war manchmal ergänzend zu hören, als Menschen nach dem Pfarrer fragten, den sie am Rande oder das erste Mal in der Kirche erlebt haben. Und streitbar konnte er auch sein, wenn er den Eindruck hatte, die Würde der Menschen, ob in Familien, Einrichtungen, in Familienstrukturen und besonders auch bei Bestattungen stünde auf dem Spiel.
Mit besonderer Leidenschaft hat er sich im Martineum eingebracht. Ich meine, etwas von dem Geist, den ihn inspirierte ist dort spürbar. Ihm war ein gemeinschaftliches Leben in Würde und Geselligkeit dort wichtig. Von den Möglichkeiten der gemeinsamen Mahlzeiten dort bis hin zum menschlichen Miteinander im Leben und der Pflege im Haus. Dort war er mit sehr viel Leidenschaft tätig.

Schweden tat ihm gut, dort mit seiner Familie zu sein und auftanken zu können. Er kam immer sehr gelöst und inspiriert aus den Urlauben in Schweden zurück und man merkte ihm an, wie gut ihm die Zeit dort tat. Oft dauerte es aber nicht lange, dass ihn der pfarramtliche Alltag in seiner ganzen, oft schwerwiegenden Breite und terminlichen Enge wieder vereinnahmte.
Und er konnte anpacken und zulangen. Manchen riesigen Tannenbaum haben wir für die Zionskirche transportiert, den er persönlich darüber hinaus auch selber fachmännisch gefällt hatte.
Er hatte auch vor Augen, dass in dieser Zeit auch seine letzten Dienstjahre anstanden. Ich hätte ihm noch gerne viele, schöne Jahre und einen guten Ruhestand gewünscht und ich schaue im Moment auch nachdenklich zurück auf die Dinge, die ihn viel Kraft und manchmal auch Nerven gekostet haben. Er hat seine 27 Dienstjahre hier mitten in der Gemeinde mit seiner Familie gelebt und sich eingebracht. Er hat Eindrücke hinterlassen bei Mitarbeitern, den vielen Konfifreizeiten nach Dankern, bei den vielen Besuchen und Amtshandlungen, der Mitarbeit im damaligen Stadtkirchenverband und sicher auch im Martineum.

Die erste Andacht im Gemeindebrief Juni/Juli 1990 als neuer Pfarrer fürs Hörsterfeld hatte das Thema in Anlehnung an 1. Chronik 16,8 „Einander danken und Gott für die eigenen Fähigkeiten zu danken“. In diesem Sinne sind wir nach 27 Jahren dankbar für Martin Breetzke-Stahlhut, aus tiefem Herzen. Es ist mir fast so, als hörte ich ihn dazu mit seiner Gitarre, etwas lauter singend bei dem Lied „Strahlen brechen viel aus einem Licht, unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viel aus einem Licht und wir sind eins in ihm.“ Das mochte er. Ein deutscher Text nach einem schwedischen Lied.

Martin, ich wünsche dir, stellvertretend für uns alle, dass du schaust, was du geglaubt hast. Mein Sohn sagte mir, das Letzte, das Martin zu ihm gesagt hat, war „Gott segne dich“ beim Abschiedsgottesdienst der Viertklässler. Das wünschen wir dir alle jetzt auch „Gott segne dich, Martin!“ und Danke für das Miteinander und Danke für das, was du auch mit deiner Familie bei uns eingebracht hast.
Olaf Zechlin, Pfarrer
Vorsitzender des Presbyteriums