„Gott auf der Straße“ – Straßenexerzitien in Steele

Samstag, 5. September 2020, 10:00 - 13:30
Friedenskirche, Kaiser-Wilhelm-Str. 37, 45276 Essen

„Straßenexerzitien“ – was ist das denn? Das ist ein Erfahrungsweg, bei dem die Teilnehmenden eine Zeitlang auf der Straße einzeln unterwegs sind. Das ist sehr Coronafreundlich. Dazu treffen wir uns erst einmal in der Friedenskirche in Steele. Bei einem gemeinsamen Anfang beziehen wir uns auf Mose am brennenden Dornbusch, zu dem Gott sagt: „Der Ort, auf dem du stehst, ist heilger Boden.“ Das ist der Grundgedanke, dass jeder Ort, an dem wir sind, ein heiliger Ort ist, dass Gott überall zu finden ist, dass wir immer in Gottes Wirklichkeit leben. Das wollen wir unterwegs, mitten im Samstagsrummel von Steele oder auch auf stillen Straßen oder auch einfach beobachtend auf einer Bank sitzend, erfahren und diesen Blick ein Stück für unseren Alltag einüben.

Nach einer kurzen Einführung lassen wir Taschen, Handys, Geld… am sicheren Ort zuurück und ziehen ganz ohne jede Absicherung und absichtslos einzeln los, dorthin, wo es uns hinzieht, mit offenem Herzen und offenem Blick für das, was uns entgegen kommt. Wo Gott uns in dem, was wir sehen und erfahren, begegnen will. Zwei Stunden lang sind wir so unterwegs. Dann treffen wir uns wieder im Gemeindehaus und tauschen aus, was wir erlebt haben, teilen manche kostbare Erfahrung, lassen uns von den Erfahrungen der Anderen berühren und schließen diese Übung gemeinsam ab.

Leitung und Anmeldung unbedingt erbeten bis zum 31.08.2020 unter friederike.wilberg@f-h-e.de. Die Teilnahmebegrenzung liegt bei 10 Personen

Behutsam

Nachdem die letzte Ausgabe coronabedingt extrem dünn war (manche haben das bedauert, manche Austräger waren nicht undankbar), haben wir dieses Mal viele Zuschriften nicht nur zum Thema erhalten. Danke dafür! Die Artikel zum Thema beschäftigen sich mit dem Wert von Behutsamkeit – behutsames Wiederanlaufen nach dem Corona-Stillstand, behutsamer Umgang miteinander, Vertrauen durch Behutsamkeit. Ein ganz anderes Thema hat der Artikel von Ellen Krebs-Teschauer zum Inhalt, nämlich ihre Erinnerungen an das Kriegsende. Zwar hatte sie ihn eher vorsorglich zugesandt, für den Fall, dass uns wieder Inhalte fehlen würden, aber wir teilen ihn gerne mit Ihnen. Es sind Erinnerungen an eine Zeit, die für viele von uns inzwischen so nicht mehr vorstellbar ist und die doch wieder brandaktuell sind, denn die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten dieser Welt würden sich sicherlich in dieser Erzählung wiedererkennen. Nicht nur mit Blick auf das Gedenken an den 75. Jahrestag des Kriegsendes ist dieser Artikel daher passend und wertvoll. Aufgrund seiner Länge werden wir den zweiten Teil in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Ein wesentlicher Teil dieser Ausgabe gehört einer Gemeindeinstitution, die nach nunmehr 19 Jahren endet, nämlich dem kunterbunten Nachmittag (KUBUNA) im Heliand-Zentrum, der Generationen von Kindern vom Kindergarten- bis zum Schulalter eine Heimat geboten, nicht selten eine Bindung an die Gemeinde geschaffen und Lust gemacht hat, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren. Es ist zu hoffen, dass diese große Lücke in der Jugendarbeit unserer Gemeinde irgendwann wieder geschlossen wird.

Veranstaltungen und Gruppen werden hoffentlich nach den Ferien ab Mitte August oder Anfang September wieder möglich sein, aber sicher ist das noch keineswegs. Wir haben daher hoffnungsfroh die Veranstaltungsseiten und die regelmäßigen Gruppen wieder aufgenommen, bitten Sie aber, sich bei den Gruppenleitungen, über Abkündigungen oder auf unserer Website zu informieren, ob die Termine wirklich stattfinden.
Bleiben Sie gesund!

Laden Sie die aktuelle Ausgabe durch Klick auf das Titelbild herunter.

 

Verschiebung der Goldkonfirmation 2020!

Aufgrund der Corona-Panemie haben wir uns schweren Herzens dazu erntschlossen, die diesjährige Goldkonfirmation, die für den 25.10..2020 vorgesehen war, auf das kommende Jahr zu verschieben.

Die momentan erforderlichen Schutzmaßnahmen ermöglichen uns nur Gottesdienstfeiern mit einer sehr begrenzten Anzahl an Mitfeiernden. Uns als Kirchengemeinde ist es jedoch wichig, dass unsere Gemeindeglieder das für uns so bedeutende Jubelfest mit den Goldkonfirmandinnen und Goldkonfirmanden gemeinsam feiern können! Zudem möchten wir diesen Festtag im Anschluss an den Gottesdienst mti einem gemeinsamen Festessen und einem schönen Rahmenprogeramm fortsetzen. Das wäre in diesem jahr aus Schutzgründen leider nicht möglich.

Sollte sich die Corona-Lage im kommenden Jahr wesentlich entspannt haben, werden wir die Goldkonfirmation der GoldkonfirmandInnen aus den Jahren 2020/2021 in einem Festgottesdienst gemeinsam feiern. Der Termin wird rechtzeitig bekant gegeben.

Pfarrerin Cornelia Jager

Handeln

Die Corona-Epidemie geht auch an der brücke nicht spurlos vorüber – wir sind nur wenig an einer absoluten Notausgabe vorbeigeschrammt. Da zum Schutz vor Infektionen zumindest bis Ende Juni keine Veranstaltungen stattfinden werden und danach die Sommerferien beginnen, fehlen diesmal der Veranstaltungsteil und auch die Seiten „Predigtstätten, Gemeindezentren und regelmäßige Gruppen“ völlig. Bei Bedarf finden Sie diese Informationen auf unserer Homepage unter Termine/Gruppentermine.

Weil die brücke aus gefalteten DIN A3-Seiten besteht, die pro Blatt vier Seiten DIN A4 ergeben, können wir immer nur Blöcke von vier Seiten hinzufügen oder entfernen. Die wenigen, sonstigen Inhalte, die uns übermittelt wurden, reichen bei Weitem nicht aus, um vier freie Seiten zu füllen. Daher konnten wir sie leider nicht in diese Ausgabe aufnehmen, und zum ersten Mal ist hiervon auch der „Bücherwurm“ betroffen. Die gesamte Ausgabe hat einen Umfang von (mickrigen) 16 Seiten inklusive Umschlag – das gab es noch nie. Einige Bilder, die uns erreichten, finden Sie aber als Collage auf der Rückseite – hierzu gehört auch unser Titelbild, das fast wie ein Zeichen wirkt.

Die besonderen Anforderungen haben dieses Mal dazu geführt, dass Sie die Rubrik „aktuell“ mit dem Bericht aus dem Presbyterium unter dem recht überschaubaren Gottesdienstplan finden – aber immerhin gibt es wieder Gottesdienste! Beginnend mit dem Pfingstwochenende (31.05.) werden im Heliand-Zentrum und in der Zionskirche Gottesdienste unter besonderen Auflagen gefeiert; lesen Sie Näheres hierzu auf Seite 12.

Momentan ändern sich die Umstände schnell, manchmal von Tag zu Tag. Auch das Gemeindeleben bleibt hiervon nicht verschont: Manches vorsichtig angekündigte kann doch nicht stattfinden, manches unmöglich geglaubte wird entgegen den Erwartungen doch durchführbar. Ein Gemeindebrief, der alle zwei Monate erscheint, kann darauf nicht schnell genug reagieren, insbesondere dann, wenn das nächste Datum für einen möglichen, vorsichtigen Neubeginn des Gemeindelebens mit Ende Juni mitten im Erscheinungszeitraum liegt. Bitte informieren Sie sich daher auf diesen Seiten über aktuelle Entwicklungen.

Die nächste Ausgabe steht unter dem Titel „Behutsam“. Derzeit müssen wir mit dem Stück für Stück zurückgewonnenen Freiraum behutsam umgehen – wie erleben Sie das? Und: Behutsam kommt von behüten. Wie weit können, dürfen wir besonders gefährdete Personengruppen behüten? Ist das, was hierfür geschieht, gut so, muss es mehr sein oder ist es gar zuviel des Guten? Schreiben Sie uns – und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Die aktuelle Ausgabe können Sie wie immer durch Klick auf das Titelbild herunterladen.

Impuls für die Gebetskette am 24. Mai 2020

 

Am heutigen Sonntag endet unsere Gebetskette während der Coronazeit, denn ab dem kommenden Sonntag können wir wieder gemeinsam in unseren Kirchen Gottesdienste feiern. Wie in anderen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens kehrt nun auch in der Kirche ein Stück an Normalität zurück. Wie gesagt, nur ein Stück Normalität, denn die Abstandsregelungen, Mundschutzpflicht, das Verbot des Singens in Räumen, all das wird uns bei unserer Sehnsucht nach „Normalität“ ganz schön zu schaffen machen. Dennoch wollen wir es wieder wagen…. Weiterlesen…

Kindergottesdienst online Mose im Korb

Liebe KiGo Familien!
Es finden immer noch keine Gottesdienste in den Kirchen statt. Es muss auf Hygiene und Abstandsregeln geachtet werden. Außerdem darf nicht gesungen werden. Undenkbar für uns. Also haben wir für Euch einen Gottesdienst gezaubert. Teilt ihn gerne.
Habt ALLE einen schönen Sonntag! Wir freuen uns darauf Euch gesund wieder zu sehen! Aber das wird noch dauern…..
Euer KiGo Team

Impuls für die Gebetskette am 17.5.2020

Nach 8 Wochen im Corona-Modus macht sich bei manchen Menschen inzwischen Unmut breit. Demonstrationen werden auch in Essen an diesem Wochenende abgehalten mit der Forderung nach weiterer Öffnung und Rückkehr in die Normalität. Und dann geistern da Verschwörungstheorien herum, die Corona als Strafe Gottes verstehen. Wieder andere kritisieren, dass u.a. die Religionsfreiheit eingeschränkt sei, weil wir keine Präsenzgottesdienste abhalten können. Dazu hat sich unser Präses, Manfred Rekowski, eindeutig geäußert: „Die Religionsfreiheit ist nie angetastet worden. Niemand wird daran gehindert zu beten, … Weiterlesen…

Corona-Blitzlichter

In loser Folge sollen hier Menschen aus der Gemeinde zu Wort kommen und ihre Geschichten und Erlebnisse aus diesen besonderen Wochen im Corona-Modus erzählen. Sie werden nicht perfekt präsentiert, aber sie sind live und authentisch. Wer sich angesprochen fühlt und selbst etwas erzählen möchte, melde sich bitte bei friederike.wilberg@ekir.de

Geschichten von Judith Schüning, Anne Faseler und Soheila Mishani findet Ihr hier

Die Geschichte von Ulla Rühl findet ihr hier

Die Geschichte von Heidi Heimberg und Carolin Claas findet ihr hier