Verändern

„Du lieber Himmel, ist die wieder dünn…“ Ja. Leider. Es ist halt, wie es ist: Zum Thema kamen lange nicht so viele Zuschriften wie beim letzten Mal. Wesentlicher ist allerdings, dass wir noch immer in der Phase des langsamen Wiederanlaufens und Ausprobierens sind, und so gibt es nur wenige Veranstaltungen und ein stark reduziertes Gemeindeleben. Natürlich schlägt sich dies alles auf den Umfang der Ausgabe nieder. Wir hoffen auf bessere Zeiten.

Das heißt natürlich nicht, dass es nichts Wichtiges zu berichten gibt. Hier ist unter anderem der Nachruf auf Siegmar Beier zu nennen, der uns für die letzte Ausgabe leider nicht mehr rechtzeitig erreichte. Wesentlich ist auch der Hinweis, dass die nachgeholten Konfirmationsfeiern in diesem Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen; Näheres finden Sie auf Seite 6. Bitte beachten Sie zudem, dass wie immer zum Wechsel des Kirchenjahres am 1. Advent die Anfangszeiten der Gottesdienste im Heliand-Zentrum und in der Zionskirche getauscht werden. Daher beginnen ab dem 29.11. dieses Jahres die Gottesdienste im Heliand-Zentrum um 11.15 Uhr, in der Zionskirche um 9.45 Uhr.

Es ist ein seltsames Gefühl, schon jetzt an den Advent zu denken – jetzt, kurz vor Mitte September, ist es draußen noch über 30 Grad warm und der Gedanke an Weihnachten hat etwas Unwirkliches, wenn uns manche Geschäfte auch gern vom Gegenteil überzeugen wollen und Rudolf bereits zu sanftem Glockenklang die rote Nase aus den Regalen reckt (der Weihnachtsbaum im Topf hat im Übrigen bis heute auf unserer Terrasse überlebt und wartet auf seinen nächsten Einsatz). Dennoch steht die Adventszeit am Ende dieses Erscheinungszeitraumes, und so wünschen wir Ihnen einen schönen Herbst und einen gesegneten Adventsbeginn!

Wie können wir wirklich verstehen, was um uns herum passiert? Müssen wir alles verstehen oder dürfen wir einfach glauben – und können wir glauben, dass manche Leute Dinge verstehen, die anscheinend allen anderen verborgen bleiben? Schreiben Sie uns!

Die aktuelle Ausgabe können Sie durch Klick auf das Titelbild herunterladen.

Familiengottesdienst zu Erntedank, OPEN AIR

Sonntag, 4. Oktober 2020, 11:00 - 12:00
Heliand-Zentrum, Bochumer Landstr. 270, 45279 Essen
Dieser Termin liegt in der Vergangenheit!

Trotz Corona wollen wir als Erwachsene und Kinder diesen besonderen Tag im Jahr nicht verstreichen lassen und uns Zeit nehmen und danken für das, was wir zum Leben nötig brauchen. Dazu kommen wir möglichst Open Air, im Garten des Heliand-Zentrums, zusammen, anders als sonst, kürzer vielleicht, und wärmer angezogen. Aber wir genießen das Zusammensein auf sicherem Abstand. Bei Regen müssen wir ins Zentrum hinein und dann wird es Platzprobleme geben…. Hoffen wir also auf eine trockene, gesegnete Zeit.

Kinderkirche startet wieder

Samstag, 14. November 2020, 10:00 - 11:00
Heliand-Zentrum, Bochumer Landstr. 270, 45279 Essen
1 weitere Termine

Logo "Kindergottesdienst"

Nach der Corona-Zwangspause geht die Kinderkirche im Heliand-Zentrum endlich wieder los. Nicht drinnen, sondern draußen im Gartengelände. Dafür starten wir erst einmal verkürzt samstags von 10-11 Uhr. Das Team freut sich auf die Kinder. Draußen dürfen wir singen, es gibt wieder spannende Geschichten aus der Bibel zu erleben, kreative Ideen dazu und Spiele für draußen. Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen. Und gern dürfen die Eltern bei den Kleinen auch mitkommen. Zieht Euch warm an!!

Viele Grüße vom Kinderkirchen-Team und Pfarrerin Friederike Wilberg

 

„Gott auf der Straße“ – Straßenexerzitien in Steele

Samstag, 5. September 2020, 10:00 - 13:30
Friedenskirche, Kaiser-Wilhelm-Str. 37, 45276 Essen
Dieser Termin liegt in der Vergangenheit!

„Straßenexerzitien“ – was ist das denn? Das ist ein Erfahrungsweg, bei dem die Teilnehmenden eine Zeitlang auf der Straße einzeln unterwegs sind. Das ist sehr Coronafreundlich. Dazu treffen wir uns erst einmal in der Friedenskirche in Steele. Bei einem gemeinsamen Anfang beziehen wir uns auf Mose am brennenden Dornbusch, zu dem Gott sagt: „Der Ort, auf dem du stehst, ist heilger Boden.“ Das ist der Grundgedanke, dass jeder Ort, an dem wir sind, ein heiliger Ort ist, dass Gott überall zu finden ist, dass wir immer in Gottes Wirklichkeit leben. Das wollen wir unterwegs, mitten im Samstagsrummel von Steele oder auch auf stillen Straßen oder auch einfach beobachtend auf einer Bank sitzend, erfahren und diesen Blick ein Stück für unseren Alltag einüben.

Nach einer kurzen Einführung lassen wir Taschen, Handys, Geld… am sicheren Ort zuurück und ziehen ganz ohne jede Absicherung und absichtslos einzeln los, dorthin, wo es uns hinzieht, mit offenem Herzen und offenem Blick für das, was uns entgegen kommt. Wo Gott uns in dem, was wir sehen und erfahren, begegnen will. Zwei Stunden lang sind wir so unterwegs. Dann treffen wir uns wieder im Gemeindehaus und tauschen aus, was wir erlebt haben, teilen manche kostbare Erfahrung, lassen uns von den Erfahrungen der Anderen berühren und schließen diese Übung gemeinsam ab.

Leitung und Anmeldung unbedingt erbeten bis zum 31.08.2020 unter friederike.wilberg@f-h-e.de. Die Teilnahmebegrenzung liegt bei 10 Personen

Behutsam

Nachdem die letzte Ausgabe coronabedingt extrem dünn war (manche haben das bedauert, manche Austräger waren nicht undankbar), haben wir dieses Mal viele Zuschriften nicht nur zum Thema erhalten. Danke dafür! Die Artikel zum Thema beschäftigen sich mit dem Wert von Behutsamkeit – behutsames Wiederanlaufen nach dem Corona-Stillstand, behutsamer Umgang miteinander, Vertrauen durch Behutsamkeit. Ein ganz anderes Thema hat der Artikel von Ellen Krebs-Teschauer zum Inhalt, nämlich ihre Erinnerungen an das Kriegsende. Zwar hatte sie ihn eher vorsorglich zugesandt, für den Fall, dass uns wieder Inhalte fehlen würden, aber wir teilen ihn gerne mit Ihnen. Es sind Erinnerungen an eine Zeit, die für viele von uns inzwischen so nicht mehr vorstellbar ist und die doch wieder brandaktuell sind, denn die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten dieser Welt würden sich sicherlich in dieser Erzählung wiedererkennen. Nicht nur mit Blick auf das Gedenken an den 75. Jahrestag des Kriegsendes ist dieser Artikel daher passend und wertvoll. Aufgrund seiner Länge werden wir den zweiten Teil in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Ein wesentlicher Teil dieser Ausgabe gehört einer Gemeindeinstitution, die nach nunmehr 19 Jahren endet, nämlich dem kunterbunten Nachmittag (KUBUNA) im Heliand-Zentrum, der Generationen von Kindern vom Kindergarten- bis zum Schulalter eine Heimat geboten, nicht selten eine Bindung an die Gemeinde geschaffen und Lust gemacht hat, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren. Es ist zu hoffen, dass diese große Lücke in der Jugendarbeit unserer Gemeinde irgendwann wieder geschlossen wird.

Veranstaltungen und Gruppen werden hoffentlich nach den Ferien ab Mitte August oder Anfang September wieder möglich sein, aber sicher ist das noch keineswegs. Wir haben daher hoffnungsfroh die Veranstaltungsseiten und die regelmäßigen Gruppen wieder aufgenommen, bitten Sie aber, sich bei den Gruppenleitungen, über Abkündigungen oder auf unserer Website zu informieren, ob die Termine wirklich stattfinden.
Bleiben Sie gesund!

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Verschiebung der Goldkonfirmation 2020!

Aufgrund der Corona-Panemie haben wir uns schweren Herzens dazu erntschlossen, die diesjährige Goldkonfirmation, die für den 25.10..2020 vorgesehen war, auf das kommende Jahr zu verschieben.

Die momentan erforderlichen Schutzmaßnahmen ermöglichen uns nur Gottesdienstfeiern mit einer sehr begrenzten Anzahl an Mitfeiernden. Uns als Kirchengemeinde ist es jedoch wichig, dass unsere Gemeindeglieder das für uns so bedeutende Jubelfest mit den Goldkonfirmandinnen und Goldkonfirmanden gemeinsam feiern können! Zudem möchten wir diesen Festtag im Anschluss an den Gottesdienst mti einem gemeinsamen Festessen und einem schönen Rahmenprogeramm fortsetzen. Das wäre in diesem jahr aus Schutzgründen leider nicht möglich.

Sollte sich die Corona-Lage im kommenden Jahr wesentlich entspannt haben, werden wir die Goldkonfirmation der GoldkonfirmandInnen aus den Jahren 2020/2021 in einem Festgottesdienst gemeinsam feiern. Der Termin wird rechtzeitig bekant gegeben.

Pfarrerin Cornelia Jager

Handeln

Die Corona-Epidemie geht auch an der brücke nicht spurlos vorüber – wir sind nur wenig an einer absoluten Notausgabe vorbeigeschrammt. Da zum Schutz vor Infektionen zumindest bis Ende Juni keine Veranstaltungen stattfinden werden und danach die Sommerferien beginnen, fehlen diesmal der Veranstaltungsteil und auch die Seiten „Predigtstätten, Gemeindezentren und regelmäßige Gruppen“ völlig. Bei Bedarf finden Sie diese Informationen auf unserer Homepage unter Termine/Gruppentermine.

Weil die brücke aus gefalteten DIN A3-Seiten besteht, die pro Blatt vier Seiten DIN A4 ergeben, können wir immer nur Blöcke von vier Seiten hinzufügen oder entfernen. Die wenigen, sonstigen Inhalte, die uns übermittelt wurden, reichen bei Weitem nicht aus, um vier freie Seiten zu füllen. Daher konnten wir sie leider nicht in diese Ausgabe aufnehmen, und zum ersten Mal ist hiervon auch der „Bücherwurm“ betroffen. Die gesamte Ausgabe hat einen Umfang von (mickrigen) 16 Seiten inklusive Umschlag – das gab es noch nie. Einige Bilder, die uns erreichten, finden Sie aber als Collage auf der Rückseite – hierzu gehört auch unser Titelbild, das fast wie ein Zeichen wirkt.

Die besonderen Anforderungen haben dieses Mal dazu geführt, dass Sie die Rubrik „aktuell“ mit dem Bericht aus dem Presbyterium unter dem recht überschaubaren Gottesdienstplan finden – aber immerhin gibt es wieder Gottesdienste! Beginnend mit dem Pfingstwochenende (31.05.) werden im Heliand-Zentrum und in der Zionskirche Gottesdienste unter besonderen Auflagen gefeiert; lesen Sie Näheres hierzu auf Seite 12.

Momentan ändern sich die Umstände schnell, manchmal von Tag zu Tag. Auch das Gemeindeleben bleibt hiervon nicht verschont: Manches vorsichtig angekündigte kann doch nicht stattfinden, manches unmöglich geglaubte wird entgegen den Erwartungen doch durchführbar. Ein Gemeindebrief, der alle zwei Monate erscheint, kann darauf nicht schnell genug reagieren, insbesondere dann, wenn das nächste Datum für einen möglichen, vorsichtigen Neubeginn des Gemeindelebens mit Ende Juni mitten im Erscheinungszeitraum liegt. Bitte informieren Sie sich daher auf diesen Seiten über aktuelle Entwicklungen.

Die nächste Ausgabe steht unter dem Titel „Behutsam“. Derzeit müssen wir mit dem Stück für Stück zurückgewonnenen Freiraum behutsam umgehen – wie erleben Sie das? Und: Behutsam kommt von behüten. Wie weit können, dürfen wir besonders gefährdete Personengruppen behüten? Ist das, was hierfür geschieht, gut so, muss es mehr sein oder ist es gar zuviel des Guten? Schreiben Sie uns – und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Die aktuelle Ausgabe können Sie wie immer durch Klick auf das Titelbild herunterladen.

Impuls für die Gebetskette am 24. Mai 2020

 

Am heutigen Sonntag endet unsere Gebetskette während der Coronazeit, denn ab dem kommenden Sonntag können wir wieder gemeinsam in unseren Kirchen Gottesdienste feiern. Wie in anderen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens kehrt nun auch in der Kirche ein Stück an Normalität zurück. Wie gesagt, nur ein Stück Normalität, denn die Abstandsregelungen, Mundschutzpflicht, das Verbot des Singens in Räumen, all das wird uns bei unserer Sehnsucht nach „Normalität“ ganz schön zu schaffen machen. Dennoch wollen wir es wieder wagen…. Weiterlesen…