Andacht für den Sonntag Quasimodogeniti 19.04.2020

Predigttext Jesaja 40, 26-31

26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt

27 Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? 28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.

29 Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. 30 Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Lutherübersetzung 2017)

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus,

Amen

Liebe Gemeinde,

der Bibeltext für den Sonntag nach Ostern und einige Verse dazu werden heute wieder geschrieben und im Internet veröffentlicht.

Wir können uns noch nicht versammeln und gemeinsam Gottesdienst feiern.

Ich mag es lieber, frei zu reden ( – es gilt das gesprochene Wort- fügt man gerne bei notierten Predigten an….)

Aber heute past das gut, denn der, dessen Predigttext für den heutigen Sonntag im Plan steht, war eher ein großer Schreiber.

Er hat in regelmässigen Abständen geschrieben, um seine Leute auf dem neuesten Stand zu halten, was sich denn gerade ändert. Und es war wohl so, daß die Menschen damals seine geschriebenen Worte ihm aus der Hand gerissen haben um sie zu lesen und zu bedenken…. Weiterlesen…

Dietrich Bonhoeffers 75. Todestag

Liebe Gemeindeglieder,

am kommenden Gründonnerstag wollten wir uns im Bonhoefferhaus treffen.

Gruppen, Kreise, Mitarbeiterinnen des Hauses wollten gemeinsam den Nachmittag gestalten, die frisch gerahmten und aufgearbeiteten Seidenwerke der vergangenen Zeit bewundern, beisammen sein und den 75. Todestag des Namensgebers des Hauses bedenken.

Durch die Schutzmaßnahmen aufgrund der Pandemie ist das an diesem Tag nicht möglich. Daher schreibe ich Ihnen einige Zeilen für die Homepage. Vielleicht sind wir dann so miteinander verbunden und denken gemeinsam an diesen besonderen Tag und holen die Geselligkeit nach.

Der Name des Hauses übrigens wurde offensichtlich recht plötzlich und unspektakulär gegeben. Im Hörsterfeld gab es ohnehin schon die Straßennamen der Widerstandskämpfer. Da bot sich… Weiterlesen…

Palmsonntag 05.04.2020

  • DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS, Kapitel 21,ff
  • Mt 21,1-11
Jesu Einzug in Jerusalem

1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus

2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir!

3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen.

4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9):

5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«

6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,

7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf.

8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

9 Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?

11 Die Menge aber sprach: Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa

Liebe Gemeinde,

eigentlich hätten wir an diesem Palmsonntag ein ökumenisches Beisammensein gehabt. Unsere Sängerinnen und Sänger hätten zusammen mit den Sängerinnen und Sängern der Methodistischen Gemeinde in Bochum den Gottesdienst gestaltet. Und wir hätten eine Taufe gehabt am Palmsonntag.

Ich denke an besondere Palmsonntagsgottesdienste, die wir in der Vergangenheit gefeiert haben. Tochter Zion freue dich… Die Rettung naht…

Einmal haben wir die große Kirche umgestaltet. Der Mittelgang war gesperrt und … Weiterlesen…

Predigt für den Sonntag Judika 29.03.2020

 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus,

Amen.

Der Predigttext für den Sonntag Judika finden wir im Hebräerbrief, im 13. Kapitel in den Versen 13-14.

Dort steht : Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt sondern die zukünftige suchen wir.

Herr, sei du bei uns im Schreiben und Lesen.

Liebe  Gemeinde,

Gelitten draußen vor dem Tor mit seinem eigenen Blut…

Das Bild haben die Allermeisten von uns schon gesehen.

Kommt man von der Dahlhauser Strasse die Treppen am Pfarrhaus hoch und schaut auf  die Kirche, dann sieht man es.

Auf dem großen Mosaik aus den 50er Jahren sieht man ein verhältnismäßig große Dornenkrone mit Blutstropfen über dem guten Hirten und den weidenden Schafen.

Der Glockenturm ist noch nicht vollständig gebaut, da wirkt es auf dem Beton durch seine hell-bläulichen Farben.

Ja, und groß ist es. Ursprünglich nahm es die Fläche der Südseite des Gebäudes vom Eingang bis zum Kirchsaal in der Länge und vom Eingang bis unter das Kirchdach in der Höhe ein.

Schaue ich auf die gedruckte Festschrift der Entstehungsdokumentation der Zionskirche habe ich auch automatisch die Menschen auf dem archivierten Dokumentationsfilm vor Augen. Vom Krieg gezeichnete Menschen, heimische und Flüchtlinge die sich einen Gottesdienstort und ein Gemeindezentrum bauen. Die zukünftige Statt suchen wir, das spüre ich deutlich dabei.

Neben dem Gebäude , dem Glockenturm aus Beton und Stahl, den Gemeinschaftsräumen und Gebäuden für das Leben, war die Kunst am Bau den Erbauern wichtig.

So gefällt mir der Ausdruck eines Passfotos in Bezug auf das Mosaik gut.

Biometrische Daten- die erfasst ein Passfoto in unseren Dokumenten ( „Daten des Lebens“ Bios altgriechisch bedeutet das Leben, Metros altgriechisch. bedeutet das Maß) So könnte man sagen, das Mosaik ist für die Erbauer ein Bild mit den biometrischen Daten, das Bild dafür, was denn sich dahinter verbirgt und unverwechselbar wie bei unseren Passfotos ist, unabhängig davon, ob wir das eigene Foto nun für gelungen halten oder eben eher zweckdienlich…)

„Marmor für alle“- so lautet ein Buch von Jörg Johnen und er setzt sich darin mit mancher Kunst am Bau in den Fünfzigerjahren ( in Berlin ) auseinander. So manches Mosaik an öffentlichen Gebäuden wird dabei auch beschrieben. Der Titel gefällt mir gut und hat sich eingeprägt.

Ich erinnere mich auch an viele Mosaike aus dieser Zeit. An manchen Gemeinschaftshäusern im Osten erkennt man noch heute die Visionen einer erhofften erbauten neuen Zukunft, Tugenden werden dargestellt.

Ich habe Mosaiken vor Augen, die das Handwerk darstellen, die Arbeiter, Lehrer, wehrhafte Menschen, Kosmonauten.

Ich denke daran, wie vielleicht damals Menschen aus bunten Bruchstücken den Krieg im Nacken daraus mit Hoffnung und Liebe bunte Bilder geschaffen haben, die heute rückblickend angesehen ein Kriterium zwischen Hoffen und gewordener Wirklichkeit sind. (Ich hätte große Lust mal in Essen auf Mosaikentdeckungsreise zu gehen… ). Aber eben Marmor für alle – schaut man auf diese Bild gewordenen Visionen, dann darf man sich fühlen, als ginge man selber barfuss über die monumentalen Mosaiken im römisch-germanischen Museum in Köln. Schritt für Schritt nach vorne und Teil der Vision.

Marmor für alle- auch auf unserem Kirchengebäude.

Marmor für alle- ein Mosaik für die Menschen der Gemeinde in dieser Zeit aber doch mit der Darstellung etwas anders.

Die Dornenkrone und das Blut verstört manchen Betrachter. Keine schöne neue Welt sondern eine Darstellung eines vergangenen, wenig gefälligen biblisch berichteten Leidens Jesu.

Es ist ein Blick zurück auf ein Glaubensgeschehen, das ein Leben zerstört und nicht stählt.

Das finde ich etwas Besonderes und darin unterscheidet sich unser Mosaik etwas von den anderen Mosaiken, die ich vor Augen habe.

Marmor für alle…

Vielleicht gehörten für die Gestalter unserer Kirche die Dinge ebenso grundlegend zusammen wie die Verse aus dem Hebräerbrief für den Schreiber und die Empfänger damals.

Das Blut Jesu, sein Opfer und der gute Hirte, der das Leben gibt für seine Schafe, dass sie sicher weiden und weiterziehen können gehören zusammen.

Dabei ist damals der alttestamentliche Opfergedanke im Leben der Menschen präsent.

Seit Kain und Abel haben Menschen Dank, Lob, Hoffnung und Gnade in Verbindung mit Opfern ausgedrückt.

Möge Gott uns gnädig sein- war sicher der Gedanke bei manchem blutigen Tieropfer alter Zeit. So schützte auch das Blut an den Zeltpfosten der Israeliten vor dem sicheren Tod.

Es ist das Verhältnis zu einem gnädigen Gott , der sich trotz allem Widersprüchlichkeit des Menschen gnädig und erbarmungsvoll erweisen konnte.  Dieses Bild verbanden die Menschen damals im Umfeld des Hebräerbriefes mit dem Blut.

Aber mit Jesus, seinem Tod, verstanden als Opfer seines Blutes bekommt der Glaube der Menschen ein erweitertes Bild hinzu.

Jesus selber hat sich im Glauben für die Menschen hingegeben.

Dadurch dürfen sich Menschen der Zukunft mit Gott, seines Erbarmens und seiner Gnade in der Beziehung zum Menschen vergewissern, ja sicher sein.

Das ist ein Fundament des Glaubens und gehört untrennbar zusammen.

„ Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was wir Hoffen und ein Nichtverzweifeln an dem, was wir nicht sehen“- so formuliert es der Schreiber des Briefes.

Da wurden in Jesus Christus die Bruchstücke des Glaubens vielleicht zum Marmor für alle…

Untrennbar gehören aber auch die Christen und Jesus Christus zusammen.

Das, was kommt an neuer Welt und an Zukunft hat für die Gemeinde mit Jesus Christus zu tun. Die Zukunft, die kommt ist immer auch eine Zukunft mit dem gnädigen Gott, der das Leben verleiht, Kraft und Mut gibt vor die Tore zu gehen und im Glauben die Zukunft gestaltet, erlebt oder erleidet in dem Bewusstsein, dass der, der das Leben gegeben hat auch am Ende unserer Zeit mit Gnade und Barmherzigkeit zugegen ist.

Marmor für alle…

Für die Gestalter unserer Zionskirche war dieses Motiv, so wie es sich darstellt wichtig in seiner Größe, in den Farben, in seiner Aussage.

Unterwegs sein als Gemeinde mit dem guten Hirten, aber eben auch durch ihn.

Dieses Bild in seiner Darstellung sollte für das Kirchengebäude ein „biometrisches Bild sein“, ein Bild, das das Leben dahinter darstellt.

Und damit sind wir unterwegs in unserer jeweils verliehenen zeit. Einzeln – aber auch als Gemeinde. In die Zukunft, wie sie sich eben erweist, mit dem Blick des Glaubens auf die Zeit, die Welt und die Menschen um uns herum. So dürfen wir unterwegs sein, wenn manch blühende Landschaft und manche Vision zerbröckelt oder nicht mehr zeitgemäss ist, vielleicht weil der Glaube auch um das unvollkommene, dornige weiß.

 

Ich wünsche Ihnen und Euch, uns allen in diesen Tagen langen Atem, Kraft und Geduld, und die Zuversicht des Glaubens für den Weg, der vor uns liegt. Um im Bild des Mosaiks zu bleiben : „Bleibt behütet in den dornigen Zeiten „

Olaf Zechlin, Pfarrer

 

Andacht in der Zionskirche am ersten Sonntag nach der Coronaschliessung

Eine gespenstische Ruhe liegt in diesen Tagen über dem Sonntagmorgen. Kaum Flugzeuge sind zu hören. Kaum Autotüren auf dem Kirchplatz vor der Kita. Keine Glocken am Sonntag in der Frühe bisher, ja, die Vögel sind jahreszeitlich geschäftig und die Pflanzen regen sich merklich aber eben in ihrer Paralellexistenz.

Und dennoch ist es Sonntagmorgen.

Kirchliche Angebote gibt es heute reichlich. Im Internet, im Fernsehen, verlinkt im Kirchenkreis, und auf je eigene Art und Weise verabredet.

Gut , dass es das gibt.

Der Kirchplatz ist leer und es ist still zur Gottesdienstzeit.

„Der Bürgermeister hat die Gottesdienste abgesagt in der Coronazeit. Die Versammlungen haben nicht stattgefunden und die Kirche war geschlossen.“

Diese Antwort wollte ich mir nicht vorstellen, vielleicht bei den dann erwachsenen Kindern beim nächsten Jubiläum der Zionskirche. „Ja, da war es hier ruhig und gespenstisch.“

Das erleben ja gerade auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sehr plötzlich in der Dynamik der Pandemie wurde zuerst die Wochenendfahrt abgesagt, dann die Konfirmaton selber, keine Möglichkeiten, sich gemeinsam darüber auszutauschen. Da ist nicht nur die Kirche zu und Versammlungen abgesagt, da ist viel offen, viele Fragen und stille bedrückende Sprachlosigkeit, vielleicht ja auch Verlegenheit.

Nein, Versammlungen in der Kirche sind nicht möglich, aber die Kirche kann ein Zentrum der Begegnung und des Glaubens bleiben, einander verbindend, aber auch verbunden mit denen, die vor uns dort waren.

Und wenn wir uns nur einmal vorstellen würden, die Wände würden jedes Vater unser wiederhallen , was dort in unterschiedlicher Situation gebetet wurde von uns und anderen, dann ist das zwar still in der Kirche aber nicht leise in uns, da ist was hörbar, auch wenn es still ist.

Nein, die Kirche ist nicht geschlossen und Menschen sind verbunden.

Gemeinsam im Gebet verbunden zu sein zur Gottesdienstzeit- das ist ein hoher Wert für eine Gemeinde. (Ich erinnere mich daran, wie in anderen Ländern Menschen manchmal mehr als 100 km fahren, um das gemeinsam zu erleben.)

Es ist ein großer Schatz, wenn jemand sagt, ich habe für dich gebetet oder wenn jemand sagt, ich habe dabei eine Kerze für dich angemacht.

Und wir sind ja da, jeder kennt den Ort, hat seinen Lieblingsplatz dort, und jeder hört die Kirche auch. Laut sind sie für manche ja, die Stahlglocken der Zionskirche und man hört sie weit nach Steele hinein, über Freisenbruch hinaus und auch bis zur Ruhr nach Dahlhausen.

Ich habe dabei auch die Verse im Ohr, die auf den Glocken geprägt stehen.

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Frieden und Geduld“ (Galater 5) Manchmal passen die Worte, wenn ich sie durch das Läuten bedenke. Geduld… ja, das passt auch in dieser Zeit. Die Flüchtlings- und Nachkriegsgeneration in den späten 50er-Jahren hat das auch ihre Weise gehört.

So haben wir es denn auch für den „ersten Sonntag nach Corona“ geplant –

füreinander zu beten zu Hause und in der Kirche.

Wir haben Fürbitten gesammelt, den Kerzentisch vor die Altarstufen geschoben um mit Teelichtern an die Verstorbenen der vergangenen Woche zu denken, die Sonntagslesungen aufgeschlagen, Liedverse ausgewählt ( EG 407, EG 361, und so geh nun deinen Weg)

 

Ja, so haben dann am „ersten Sonntag nach der Coronaschließung“ die Glocken geläutet und wir haben sie gehört. Viele.

Licht und Kerzen waren an in der Kirche, diese Bilder kennen wir und teilen wir.

Ich war da mit dem Ordner und den gesammelten Fürbitten, den Gesprächen am Telefon und dem Mailkontakten der letzten Woche im Herzen. Ein komisches Gefühl, ja, ich war allein -aber nicht einsam, versammelt und eingereiht im Glauben , wenn auch nicht in einer Reihe sitzend. Die Stille in der Kirche war so keine sprachlose Stille, keine Verlegenheit. Mit den Fürbitten auf dem Altar, gerahmt von der Bibel und dem Gesangbuch, den brennenden Kerzen, der Dornenkrone und dem hohen Kreuz in der Kirche und dem Wissen der Verbundenheit in diesem Moment war es Kommunikation, Gemeinde, Suchen, Hören, Hoffen, Kraft.

„Ich muss arbeiten, werde aber im Stillen dabei sein“ sagte eine Mutter. Ich warte auf die Glocken und bin in Gedanken dabei- manch anderer.

-Ich bitte darum , dass meine Familie gesund wird

-Ich bitte darum, dass meine Familie gesund bleibt

-Ich bitte dich für den Frieden in unserer Familie

-Ich danke dir für die Menschen, die alles geben in dieser Zeit für die Gesellschaft

-Ich bitte darum , dass wir keine Angst haben

– Ich bitte für die alten Menschen, die sich jetzt fürchten

Ich bitte dich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den diakonischen Einrichtungen

……und viele andere Bitten wurden eingereicht.

Ich hoffe sehr, dass wir möglichst bald wieder zu den Gottesdiensten zusammenkommen können, zu unseren Veranstaltungen und gemeinschaftlichen Treffen. Solange das aber nicht möglich ist, können wir Möglichkeiten der Gemeinschaft und des Miteinanders gestalten, die uns als Gemeinde sprachfähig machen und gemeinschaftlich verbunden sein lassen. Wir können gemeinsam Worte finden und uns vergewissern. Diese Andachten zur Gottesdienstzeit sind eine Form dabei.

Über Fürbitten und Gebetsanliegen freue ich mich telefonisch oder per Mail.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Frieden und Geduld“ (Galater 5) 

Aus Zion bricht an der Morgenglanz Gottes.

Unser Gott kommt und schweiget nicht – So heißt es im Psalm 50.

Bleibt behütet in dieser Zeit- bleiben Sie behütet,

Ihr Olaf Zechlin, Pfarrer