Vorbilder

Titelbild Ausgabe August - September 2021

Viele Menschen sind Vorbilder, wenn man es sich recht überlegt, wahrscheinlich sogar die meisten – in irgendeiner Form für irgendjemanden. Wenn man Glück hat, verdienen sie es auch. Das Thema „Vorbilder“ hat viele Leserinnen und Leser angesprochen: Danke für die zahlreichen Zuschriften!

Die sinkenden Inzidenzwerte erlauben Lichtblicke. Gottesdienste können wieder in Präsenz gefeiert werden, erste Veranstaltungen finden wieder statt. Hoffen wir, dass die mit den Inzidenzen sinkende Impfbereitschaft in Verbindung mit der Delta-Variante uns hier nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht und die Lockerungen wieder zurückgenommen werden müssen. Man kann es nicht oft genug betonen: Das A und O ist die Impfung! Wenn Sie schon geimpft sind: Wunderbar. Danke. Wenn Sie vor der Impfung Angst haben, lassen Sie sich vom Hausarzt beraten. Die von Coronaleugnern propagierten Impfkatastrophen gibt es nachgewiesenermaßen nicht. Wenn Sie meinen, mit sinkenden Inzidenzen und bei Einhaltung der Regeln wäre die Gefahr vorüber und man müsse sich nicht mehr impfen lassen, schlagen Sie einmal das Wort „Präventionsparadox“ nach. Es kommt auf jeden Einzelnen an!

Im Leitungsgremium unserer Gemeinde, dem Presbyterium, hat es unterdessen viele Änderungen gegeben. Monika Falkenhagen und Reinhard Ziegler sind von ihrem Amt zurückgetreten, dafür stellt sich uns Markus Kögel als neuer Presbyter auf Seite 6 vor. Herzlich willkommen! Lesen Sie den ausführlichen Bericht aus dem Presbyterium auf Seite 11. Wenn ich einen persönlichen Wunsch frei hätte, dürfte er gerne immer so detailliert sein!

Kurz vor Drucklegung erreichte uns die Nachricht, dass unser langjähriger Küster Karl Stecker verstorben ist. Einen Nachruf werden Sie in der kommenden Ausgabe finden. Zu den diesjährigen Konfirmierten erhielten wir leider nur einen Beitrag mit Bildern aus der Zionskirche; die im Heliand-Zentrum konfirmierten bitten wir um Verständnis und hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder besser klappt.

Bleiben Sie tapfer – die Zielgerade ist in Sicht! Die aktuelle Ausgabe können Sie durch Klicken auf das Titelbild herunterladen.

Telefonandacht

Liebe Gemeinde,

die verheerende Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat viele Menschen schwer getroffen. Aus diesem Grunde ruft unser Präses der EKiR, Herr Dr. Thorsten Latzel, alle Gemeinden dazu auf, in Solidarität mit den Flutopfern am Freitag, den 23. Juli um 18.00 Uhr die Glocken läuten zu lassen und eine Andacht miteinander zu feiern. Da eine Einladung zu einer Präsenz-Andacht in unseren Kirchen zu kurzfristig ist und viele nicht erreichen würde, laden wir Sie herzlich ein, in Verbundenheit miteinander diese Andacht in Ihren Häusern mitzufeiern. Sie kann hier unten abgerufen werden. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, die Flutopfer durch eine finanzielle Spende zu unterstützen. Im Eingangsbereich des Heliand-Zentrums und der Zionskirche steht dazu ein Spendenkorb bereit. Zeigen wir den Menschen, die so viel verloren haben, dass sie nicht alleine sind!

Herzliche Grüße im Namen des Pfarrteams

Cornelia Jager

Rundschreiben des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Dr. Thorsten Latzel an die Gemeinden zur Unwetterkatastrophe

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

ich bin zutiefst betroffen von den Bildern und Berichten, die wir aus den Gebieten erhalten, die von dem Unwetter und den Überschwemmungen erfasst wurden. Menschen sind gestorben, Häuser eingestürzt, Keller überflutet, Feuerwehrleute beim Versuch zu helfen gestorben. Noch ist das ganze Ausmaß der Zerstörung nicht zu ermessen. Zusammen mit vielen andere denke ich an und bete für die Betroffenen und die Helferinnen und Helfer.

Die alten Worte aus Psalm 69 gewinnen aktuell eine ganz neue Bedeutung:

Gott, hilf mir!
Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist;
ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser.
Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.

In diesem Sinne bete ich für die Menschen in den betroffenen Gemeinden:

Gott stärke alle, die einen geliebten Menschen verloren haben oder vermissen.

Gott stärke alle, deren Hab und Gut zerstört wurde.

Gott stärke alle, die jetzt anderen helfen.

Vielen Dank für die Hilfe, die Sie als Gemeinden leisten: von der Nachbarschaftshilfe beim Auspumpen über Brötchen und warmen Kaffee bis zum seelsorglichen Beistand etwa durch die Notfallseelsorge.

Zugleich lade ich Sie ein, durch Ihre Fürbitte und mit Ihrer Spende den Menschen zu helfen. Die evangelische Kirche hat gemeinsam mit der Diakonie dazu ein Spendenkonto eingerichtet:

Eine Anregung für ein Fürbittgebet finden Sie auf unserer Homepage:

https://news.ekir.de/meldungen/2021/07/fuerbittengebet-zur-unwetter-katastrophe/

Gott tröste alle Menschen, die von dem Unwetter betroffen sind, und stärke alle Helferinnen und Helfer. Als Kirchenleitung sind wir im Gebet und Gedanken bei ihnen.

Herzlich,

Präses Thorsten Latzel